Tausend und eine Leidenschaft
Feuilletons, Szenen, Reisebilder, Essays aus Deutschland zum Tschechow-Jahr
ISBN 978-3-937179-45-2
266 Seiten, Paperback
Erschienen: 01. 01. 2004
Ladenpreis: € 20.00
Sein Vater war noch Leibeigener. Er wurde einer der größten Dichter Russlands:
Anton Tschechow. Hundert Jahre nach seinem Tod haben seine Erzählungen und Stücke nichts von ihrer subtilen Kraft eingebüßt. Volker Müller, der Autor des vorliegenden Buches, geht auf eine packende Spurensuche. Er erkundet peu a peu das dichterische Werk Anton Tschechows neu, das ihn in seiner Jugend einmal gefangen nahm; und im gleichen Atemzug untersucht er, wie dieses Werk über die Zeiten fortwirkt, wie es in Biographien eingreift, wie unterschiedlich es ehrlichen Herzens verstanden wird, wie verquer es – oft mit wenig gutem Kalkül – gedeutet wird, wie es gründlich missverstanden wird, wie es Menschen zusammenführen und entzweien kann. Müller schreibt nicht unbedingt als gründlich prüfender und seine Worte gewissenhaft wägender Slawist, sondern als durchaus auch zu Übertreibungen, abwegigen Vergleichen und Phantastereien neigender Journalist und Feuilletonist. Und geht er bei seinen Erkundungen auf Reisen, was oft genug geschieht, fährt er nicht nach Taganrog oder Moskau, nicht nach Wien, Nizza, Monte Carlo oder auf die Krim, sondern nach Tübingen und Kassel, nach Weidmoos, Wilmersdorf, Apolda und Jena-Göschwitz.
Zurück
In den Warenkorb!